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Archiv für das Jahr: 2017

Tag 3 des Projektes

15.05.2017 Kategorie: Bildung, Natur, News, Presse, Projekte, Veranstaltungen Kommentar verfassen
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Heute begannen wir den Tag mit einer Gesprächsrunde über unsere Gefühle und Emotionen zu dem Erlebten.So mancher erzählte von seinen Ängsten und Unsicherheit im Umgang mit Feuer. Aber durch das ständige Ausprobieren, Wiederholen und Festigen der Regeln wurden wir mutiger, dennoch nicht unvorsichtig. Nachdem wir unsere Arbeitsplätze selbstständig vorbereiteten, ging es wieder an das tägliche Üben. Immer unter Beachtung aller Regeln und Tests.

In einer kleinen Pause legte uns Armin neues Material- kleine flache Hölzer-auf unseren Tisch. An unseren Plätzen wieder angekommen, bemerkten wir einige Veränderungen, die nicht in Ordnung waren. Bei einem fehlte das Wasser im Becher, die Streichhölzer waren nicht in der Schachtel, es lag anderes brennbares Material auf dem Tisch. All diese Dinge teilten wir dem Armin ganz aufgeregt mit und es wurde natürlich alles gleich wieder ordentlich gemacht. Aber wozu waren die Hölzchen? Daraus haben wir dann kleine Vulkane gebaut und sie farbig gestaltet .Nun musste alles erst einmal trocknen, denn die Vulkane benötigten wir für den kommenden Tag. Alles wurde noch schnell aufgeräumt. Heute besuchte uns ja noch ein Fotograf. Er fotografierte uns mit einer brennenden Kerze im Dunkeln. Das war auch eine ganz aufregende Sache .Wir sind schon ganz gespannt wie die Fotos aussehen werden. Nach dem Fotografieren gab es wieder eine Gesprächsrunde mit Armin zu dem Thema Ofen. Wieder schmiedeten wir gemeinsam einen Plan und überlegten, wie wir uns einen Ofen bauen könnten. Was brauchen wir dazu?

  •  einen Topf oder Blechbüchse
  • Einen festen Ort (Zuhause), worauf der Topf stehen kann – draußen auf den Pflastersteinen
  • Feuerwürfel
  • Feuertopf muss fest stehen, damit er nicht umkippt- Steine reinlegen
  • Ablage für den Feuerwürfel auf dem Blechtopf – Alufolie

Jetzt mussten wir nur noch die Folie auf den Topf legen, mit den Händen am Rand richtig fest drücken und den Rest der Folie um den Topf wickeln. Anschließend haben wir den Feuerwürfel auf die Alufolie gelegt.

Am Ende teilte uns Armin mit, dass wir all diese Dinge die heut gebaut wurden für die nächsten zwei Tage benötigen. Am letzten Tag des Projektes wollen wir unseren Eltern zeigen, wie jeder ein kleines Lagerfeuer selbst machen kann.

 

 

2. Tag unseres Projektes

15.05.2017 Kategorie: Bildung, Natur, News, Presse, Projekte, Veranstaltungen Kommentar verfassen
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Auch diesmal waren wir gespannt, was heut im Kindergarten passiert. Nach der Begrüßung mit Armin wurden erst einmal alle Regeln, die wir gestern gelernt haben wiederholt und gefestigt. Gemeinsam bereiteten wir unsere Arbeitsplätze vor, stellten alle Materialien bereit und jeder zeigte unter Kontrolle, ob er das Gelernte vom Vortag noch umsetzen konnte. Dabei wurde uns noch einmal gesagt, dass eine große Flamme nie ausgepustet werden darf. Das Streichholz dreht man nach oben, damit die Flamme kleiner wird. Alles Gelernte probierten wir aus und haben dabei eine ganze Menge Streichhölzer verbraucht. Aber dabei sollte es nicht bleiben. Wir wollten ja noch mehr lernen. In einer kleinen Gesprächsrunde erzählte uns Armin sehr viel über Kerzen. Er stellte uns auch Fragen wie z. B.: Woraus besteht eine Kerze? Was brennt an der Kerze? Was passiert mit dem Wachs?Er zeigte uns die unterschiedlichsten Kerzen und erzählte uns, was man alles beachten muss, wenn eine Kerze angezündet wird. Und nun kam auch eine weitere neue Regel bzw. ein neuer Test- der Kerzentest- dazu. Wir mussten mit den Fingern an der Kerze schnippen und kontrollieren, ob diese einen festen Stand hat. Auch eine Kerze benötigt ein Zuhause, einen Kerzenhalter, damit sie nicht umfallen kann. Und der Freund, der sind wir. Und wir passen auf die Kerze auf, lassen sie nie aus den Augen. Immer wieder betonte Armin, dass wir nie ohne Aufsicht von Erwachsenen ein Streichholz oder eine Kerze anzünden dürfen und wenn mal etwas passiert sofort Hilfe zu holen ist. Jeder bekam eine Kerze und ein Teelicht, einen Kerzenhalter und Armin zeigte uns, wie eine Kerze angezündet wird. Hier mussten wir folgende Schritte beachten:

– Kerze in einen passenden Kerzenständer stellen

-Kerzentest (mit den Fingern schnippen)

-Docht muss zu uns zeigen

-Streichholz anzünden

-große Flamme an Docht halten

-Streichholz nach oben drehen(kleine Flamme) und auspusten.

Beim Erproben klappte das bei den meisten von uns ganz prima. Andere übten solange, bis es auch bei ihnen funktionierte. Das gab wieder ein großes Lob von unserem Feuerteufel. Aber auch beim Ausmachen der Kerzen muss einiges beachtet werden. Zuerst testeten wir mit unseren Händen aus, wo die Kerze bzw. die Flamme am heißesten ist. Dabei führten wir unsere Hände von der Seite langsam an die Kerze heran, bis es warm wurde. Im Anschluss wurde der Test von oben runter in Richtung Kerze gemacht. Wir bemerkten, dass es schnell sehr heiß wurde. Somit wussten wir an welcher Stelle die Kerze am heißesten ist. Armin zeigte uns im Anschluss daran, wie die Kerze richtig ausgepustet wird. Er nahm seine Hand, hielt sie hinter die Kerze und pustete diese vorsichtig von der Seite aus. Auch das probierten wir mehrmals aus. Eine weitere aber auch nicht ganz einfache Übung war ein angezündetes Streichholz in der Hand zu wechseln oder meinem Partner in die Hand zu geben. Alle waren dabei sehr angespannt und trauten sich am Anfang nicht so recht. Mit Hilfe von Armin und unseren Erzieherinnen haben wir es dann doch geschafft. Und es war auch gar nicht schlimm, wenn es jemand nicht unbedingt wollte.

Am Ende waren wir alle sehr stolz. Dieser Tag war wieder einmal sehr spannend und aufregend.

 

Faszination Feuer

15.05.2017 Kategorie: Bildung, Natur, Presse, Projekte, Veranstaltungen Kommentar verfassen
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Unter diesem Motto startete das Projekt „Faszination Feuer“ in unserer Vorschulgruppe.

Am Montag konnten wir Kinder es kaum erwarten in die Kita zu kommen, denn dort erwartete uns Herr Berger – für uns Armin- von der Berufsfeuerwehr Hoyerswerda.

In einer kleinen Begrüßungsrunde stellten wir uns erst einmal gegenseitig vor.

Schnell wurde diese aber zur Fragerunde und Armin wollte von uns wissen, ob wir schon mal ein Erlebnis mit Feuer hatten. Aufgeregt erzählte der eine oder andere von seinem Erlebnis.

Einige Tage vor unserem Projekt brachte er uns das Kinderbuch „Die Feuersalamanderin oder wie das Feuer zu unseren Eltern kam“ in die Kita und bat unsere Erzieherinnen dieses bis zum Projekt vorzulesen. Die Geschichte gefiel uns so gut, dass Emma sie gleich noch einmal uns allen erzählte .Auch Armin fand die Geschichte ganz toll und alle applaudierten kräftig.

Danach malten wir unser Erlebnis mit dem Feuer und stellten es der Gruppe vor .Dabei erklärte uns Armin, ob es ein gutes oder schlechtes Feuer sei.

Wir sprachen aber auch darüber, wie man früher Feuer gemacht hat, als es noch keine Streichhölzer und Feuerzeuge gab. Mit zwei Hölzern probierten wir das Aneinanderreiben und bemerkten dabei, dass sie sich leicht färbten. Bevor wir ein selbst Feuer machten, wurden gemeinsam klare Regeln aufgestellt.

  • Alle Türen und Fenster sind geschlossen
  • Ein Zuhause aussuchen , wo das Feuer bleiben soll
  • Schauen, ob nichts in der Nähe ist was brennen kann und wegräumen
  • Ärmeltest- lange Ärmel hochschieben
  • Haartest- Kopf nach vorn beugen-keine Haare dürfen nach vorn hängen,
  • Kontrolle des Streichholzes und zum Anzünden immer vom Körper weg auf der Schachtel streichen

Armin erläuterte, dass jedes Feuer einen Freund brauch – und das waren wir. Denn wir müssen immer auf das Feuer Acht geben und nie aus den Augen lassen.

Gemeinsam bereitete jeder seinen Arbeitsplatz vor und holte sich eine feuerfeste Schale, einen Becher mit Wasser und ein Paket Streichhölzer.

Dann zeigte er uns wie man einen Streichholz richtig anzündet und dabei hält, damit wir uns nicht die Finger verbrennen, wie man es auspustet und wo es danach hingehört- nämlich in ein den Wasserbecher.

Endlich konnten wir es ausprobieren. Wir waren ja auch alle schon ziemlich aufgeregt, das erste Mal allein einen Streichholz zu zünden. Zuerst zeigte es jeder einzeln und Armin kontrollierte ob es richtig war. Alle haben sich Mühe gegeben die Regeln und Hinweise zu beachten. Zum Schluss bekamen wir ein riesiges Lob von Armin, dass wir das toll gemacht haben und er stolz auf uns ist. Jeder von uns hat es ganz allein geschafft ein Streichholz richtig zu benutzen.

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